Euro-Einführung schadete der Wirtschaft? oder: Illusion des GeldwertsIngezonden door Enrico op 24. Maart 2009 - 16:03 |

http://www.welt.de/welt_print/article3432332/Wie-die-Illusion-vom-Geldwert-im-Gehirn-entsteht.html
Bonn - Wissenschaftler der Universität Bonn haben die neuronalen Grundlagen für das wirtschaftspsychologische Phänomen der sogenannten Geldwert-Illusion gefunden. Dabei bewerten Menschen eine Einkommenserhöhung positiv, selbst wenn die Inflation diesen Zugewinn komplett wieder auffrisst. Das menschliche Hirn lasse sich nachweislich von großen Zahlen verführen, erklärten der Wirtschaftswissenschaftler Armin Falk und der Hirnforscher Bernd Weber in Bonn. Ihre Studie mit 24 Probanden habe gezeigt, dass der "ventro-mediale präfontale Cortex" im Gehirn aktiviert werde. "Dieses Areal versetzt uns bei positiven Erlebnissen in Hochstimmung."
Die Bonner Studie bestätige die neuronale Existenz der "Geldwert-Illusion". Dieser bei den Ökonomen schon lange bekannte Effekt erkläre, warum Geldpolitik und Inflation einen positiven Effekt auf Beschäftigung und Wirtschaftswachstum haben könnten. Der Effekt biete auch eine Erklärung dafür, dass nominale Löhne fast nie fielen, reale Löhne bei Inflation dagegen schon, erklärten die Forscher. Die meisten Menschen entschieden eben nicht rational und mathematisch, sondern wählten bei gleichem finanziellem Endergebnis "den hohen Lohn bei Inflation" und nicht "den niedrigen Lohn ohne Inflation". Geld wird im Gehirn "nominal" und nicht nur "real" repräsentiert, fanden die Forscher.
Die Probanden mussten sich in einen Hirnscanner (Kernspintomograf) legen und dann einfache Aufgaben lösen. Im Erfolgsfall winkte eine Prämie, und die Versuchspersonen konnten Waren zu einem bestimmten Gegenwert aus einem Katalog aussuchen. Im ersten Szenario handelte es sich um einen geringen Gesamtwert, dafür waren die angebotenen Produkte vergleichsweise günstig. Im zweiten Szenario war der Lohn um 50 Prozent höher, allerdings kosteten auch die Waren 50 Prozent mehr. Obwohl die reale Kaufkraft identisch blieb und die Versuchspersonen dies durchaus wussten, war beim Niedriglohnszenario die betreffende Hirnregion stets signifikant weniger aktiv als beim Hochlohnszenario. DW
Ich gehe mal davon aus, bei dem Experiment wurde fiktive Zahlen für Preise und Belohnungen genommen.
Der Proband hatte also zunächst kein Gefühl für einen "wahren absoluten" Wert, es war nicht "normiert".
Also konnte er gar nicht wissen, ob das Experiment im zweiten Schritt 50% aufschlägt,
oder ...
50% abzieht!!!!
Hätte man das gemacht, hätte man die Aussagen umkehren müssen:
statt "warum (Geldpolitik und Inflation)=Synonym für die Erhöhung der fiktiven Zahlen, einen positiven Effekt auf Beschäftigung und Wirtschaftswachstum haben könnten.
zu
"warum Verringerung des Tahlenwetes einen negartiven Effekt auf Beschäftigung und Wirtschaftswachstum haben könnten."
ich schliesse daraus, dass die Euro-Einführung wegen des oben beschriebenen Effektes der Wirtschaft geschadet haben!
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